Hamburg

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Was heute auf Hamburgs Leinwänden flimmert.


Vorstellung

Filmscreening & Artisttalk: SEPARATIONS – Wem gehört der Neckar?

Filmscreening & Artisttalk: SEPARATIONS – Wem gehört der Neckar? läuft am 24. Juli 2026 um 18:00 Uhr im Heidelberger Kunstverein in Heidelberg.

„Separations“ ist ein Dokumentarfilmprojekt, das sich derzeit in der Entwicklung befindet. Ausgehend von der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2024 in Heidelberg entsteht der Film an der Schnittstelle zwischen den persönlichen Erfahrungen der FilmemacherInnen als StadtbewohnerInnen und den laufenden Diskussionen über den Neckar. Im Mittelpunkt stehen zwei parallele Bewegungen: das ständige Kommen und Gehen von Studierenden und Forschenden sowie das unstete Leben der Vögel am Ufer des Flusses. In vielen Gesprächen entlang des Neckars tauchte immer wieder die „Gänsesituation” auf. Anstatt uns ausschließlich auf die Vögel selbst zu konzentrieren, interessieren wir uns für die Geschichten, Emotionen und Debatten, die sie auslösen. So gelangen wir zu weitergehenden Fragen zu Migration, Zusammenleben, Zugehörigkeit und Umweltveränderungen in Heidelberg. Am 24. Juli findet eine vorläufige Vorführung des noch in Arbeit befindlichen Projekts statt. Bei dieser Gelegenheit möchten wir die Diskussion rund um den Neckar und die Gänse für die Öffentlichkeit öffnen. Die Gespräche können sich um Begegnungen mit Vögeln in Heidelberg, Erinnerungen an die Neckarwiese oder die sich nach Hochwassern verändernden Uferbereiche drehen. Auch alltägliche Erfahrungen mit dem Zusammenleben mit städtischen Vogelpopulationen können Thema sein. All dies kann als Ausgangspunkt für neue Fragen dienen. Osman Baran Özdemir (geb. 1997) ist ein Dokumentarfilmer aus der Türkei, dessen Filme und Videoarbeiten sich anhand persönlicher und kollektiver Erzählungen mit Erinnerung, Politik und der Konstruktion von Realität auseinandersetzen. Inah Kim (geb. 1997 in Seoul) ist Künstlerin und Kunsthistorikerin, die sich mit der Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Kunst auseinandersetzt. Im Mittelpunkt ihres Interesses steht die interdisziplinäre Forschung, in der Architektur und Städte nicht nur als gebaute, sondern auch als gelebte Räume betrachtet werden. Das Event findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

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